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Papierfilter für Lackieranlagen - CI-Filter und Volumenfilter aus Pappe

Papierfilter für die Farbnebelabscheidung in Lackieranlagen, das sind vor allem
-  Kartonfilter, bzw. Labyrinthfilter, auch bekannt als Volumenfilter und
- Papierlagenfilter wie CI-Filter (bzw. WP-Filter)

Sie sind eine Alternative bzw. Ergänzung zu den konventionell eingesetzten Glasfaserfiltermatten "Paint Stop grün weiß".

Der Einsatz von Papierfiltern in Lackieranlagen hat folgende Vorteile:
- Erhöhung der Standzeit
- angenehmeres Handling
- einfache, "thermische" Entsorgung.

Die folgenden Systeme sind von uns lieferbar - fragen Sie uns gerne an auf info@filtermatten.de - Sie erhalten unser günstiges Angebot innerhalb eines Werktags:
 


Abbildung: Labyrinthfilter, ausgezogen, auf Paint-Stop-Rollen

Labyrinthfilter, Volumenfilter, Faltenfilter aus Karton

Vorteile: der Kartonfilter nimmt  ein hohes Volumen an Overspray auf und schont als Vorfilter in der Lackierkabine die dahinter einzusetzende Paint-Stop-Grün-Weiß Filtermatte, bzw. die Grobstaubfiltermatte.

Ursrpünglich von Andreae entwickelt, gibt es die sogenannten Volumenfilter heute von einer Vielzahl von Herstellern. Viele Lackieranlagenhersteller setzen inzwischen diese Filter ein, insbesondere auf Tischlereien spezialisierte Hersteller, wie z.B. Schuko.


Abbildung: Labyrinthfilter Verpackungseinheit

 

Lieferbare Standardmaße:

 

blueball.gif (909 Byte)  1,00 m x 10,0 m

blueball.gif (909 Byte)  0,90 m x 11,5 m

blueball.gif (909 Byte)  0,75 m x 13,5 m

 

(Dicke: ca. 60 mm)

 

 

Zuschnitte selber schneiden:

 

1. Ablängen:
so schneiden Sie die richtige Länge für Ihre Lackierkabine, z.B. mit einem Teppichmesser, selbst zu: rechnen Sie pro Falte mit ca. 40 mm Länge. So ergeben z.B. 25 Falten eine Länge von 1 Meter.

 

2. Höhenschnitt:

sollte keine der drei Standard-Höhen (75 cm, 90 cm, 1 Meter) in Ihre Lackierkabine oder Spritzwand passen, dann kann die Höhe am besten mit einer Bandsäge geschnitten werden, indem Sie den kompletten Filter im geschlossenen Karton belassen - und erst nach dem Höhenschnitt den Filter, wie unter 1. beschrieben, ablängen.

 

Anwendung:

Farbnebelabscheidematte zur dynamischen Abscheidung von Overspray in Lackierkabinen.

 

Wirkungsweise:

Durch die Anordnung der Löcher an dem gefalteten Karton wird eine Richtungsänderung des abgesogenen Luftstroms erzielt. Die Farbpartikel werden aus dem Luftstrom herausgedrückt und bleiben am Filtermaterial haften.

 

 

Empfohlene Luftgeschwindigkeit:

 0,3  bis 1,0 Meter pro Sekunde

 

Druckdifferenz:

neuer Filter: 20 Pa (bei 0,5 m/sec)

maximal empfohlener Enddruck: 150 Pa

 

Abscheidegrad:

nach ASHRAE-Standardnorm 90-98 %

 

Speicherkapazität:

5 - 15 kg,  je nach Dichte des Lackes




Abbildung: CI-Filter, Musterstück DIN A 5

CI-Filter, Papierlagenfilter

"CI" steht für den amerikanischen Hersteller Columbus Industries, der diese Papierfilter entwickelt hat. Manchmal findet sich auch die Bezeichnung WP-Filter. Das "WP" steht hierbei für den Lackierbedarfhersteller und -händler Walther Pilot.

Die meist verkauften Varianten an CI-Filtern:

- Bestseller: der 8-lagige CI-HighCapacity Filter,
- seltener:   der 6-lagige CI-Standard-Filter
- speziell:    der CI-HighCap Eurosupra II (8 Papierlagen und eine nachgelagerte Synthetikschicht für Kleinstpartikel).

 

 

Vorteile von CI Papierfiltern in Lackieranlagen:

- sie haben eine höhere Kapazität als herkömmliche Paint Stop Grün Weiß
- das Handling beim Filterwechsel ist wesentlich angenehmer (keine Irritationen durch Glasfasern, daher keine Handschuhe und kein Atemschutz notwendig), weil:

- aus Recycling-Papier gefertigt


Abbildung: CI-Filter, Detailaufnahme der vordersten, gröbsten Lage

Columbus lndustries lässt die CI Filter für den europäischen Markt heute in Tunesien herstellen. Es gibt inzwischen auch Nachahmer-Produkte, aber diese erreichen nach unserer Kenntnis nicht die selben Standzeiten (ohne dabei im Preis günstiger zu sein).
 

Das Prinzip:

Mehrere übereinandergelegte Papierlagen ergeben zusammengenommen eine riesige Abscheidefläche.
      

Das Foto und die Prinzipskizze zeigen, dass die hintereinander liegenden Papierlagen in zweierlei Hinsicht optimiert angeordnet sind:

 

1. Lagenweise entgegengesetzt angeordnete Öffnungen

So entstehen Turbulenzen im Luftstrom, die das Absetzen des Farbnebels innerhalb des Papierfilters fördern.

 

2. Zunehmende Verkleinerung der Öffnungen (progressiver Aufbau)

Die hintereinander gestaffelten Papierlagen werden zur Reinluftseite hin zunehmend engmaschiger. Dieser progressive Aufbau bewirkt, dass für jeden im Abluftstrom befindlichen Farbnebeltropfen ein Auftreffpunkt im Filter vorhanden ist.

So wachsen die vorderen Filterschichten langsamer zu, als die hinteren und gewähren ständigen Luftdurchlass. Dadurch werden die einzelnen Lagen gleichmäßig beansprucht und im Abluftstrom entstehen weniger Unregelmäßigkeiten. Dies sichert eine hohe Aufnahmekapazität und folglich hohe Standzeiten. Im Vergleich zu Glasfasermatten beträgt die Standzeit der CI-Filter das Drei- bis Vierfache.

 

Mit den CI-Filtern der EUROSUPRA Klasse wird ein besonders hoher Wirkungsgrad erzielt: hier werden die Papierfilterlagen durch eine abschließende Synthetik-Feinschicht ergänzt, so dass auch Kleinstpartikel aus dem Luftstrom gefiltert werden.

 

CI-Papierfiltersysteme ermöglichen - je nach Materialeinsatz - einen Abscheidegrad von bis zu 99,8 %. Bei richtiger Verwendung der Matten kann die Unterschreitung des zulässigen Festkörperanteils von 3 mg / m³ in der Abluft erreicht werden.